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Warum? – Eine gigantische Frage!

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Warum? – Eine gigantische Frage!
Die Antwort
Das ist eben so!
der Mensch als Faktor
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Es heißt, der Mensch sei der Gipfel der Schöpfung. Aber was macht ihn eigentlich so einzigartig unter der Vielzahl lebendiger Erscheinungsformen? Was unterscheidet ihn wirklich vom Tier?

Von allen Geschöpfen auf der Erde hat allein der Mensch die Möglichkeit, seine Wertstellung im Gesamtgefüge zu erkennen! Eben weil ihn die Frage nach dem „Warum" immer wieder vorwärts treibt. Er sucht nach dem Sinn und hat die Möglichkeit, ihn zu finden.

Der Mensch, der aufgehört hat, nach dem „warum" zu fragen, stumpft zwangsläufig ab. Er unterdrückt die treibende Kraft, die ihn befähigt, seinen eigentlichen, wirklichen, wahrhaftigen Wert zu erkennen und somit das eine hohe Ziel zu erreichen, das uns alle miteinander verbindet.

Ein stark vereinfachtes Beispiel: Ein sogen. „ungelernter Fabrik-Arbeiter" hat die Aufgabe, immer dann, wenn die rote Lampe aufleuchtet, den schwarzen Hebel zu betätigen. Das macht er dann auch ganz brav und stupide, schließlich bekommt er dafür Geld - wenn auch nicht gerade viel - aber er braucht es, um sich und seine Familie zu ernähren. Das zu verdienende Geld ist für ihn das einzige Motiv. Mehr gibt es innerhalb seiner begrenzten Wahrnehmung nicht mehr.„Warum betätige ich den Hebel? Weil ich dafür Geld bekomme, ohne das ich nicht überleben kann."

Ein zweiter „ungelernter Fabrik-Arbeiter" hat genau dieselbe Aufgabe und fragt weiter: Warum betätige ich den Hebel? Was würde sich verändern, wenn ich es nicht täte? Und plötzlich erkennt er in seinem Hebel die wichtige Funktion eines riesigen Mechanismus, den er bisher gar nicht als solchen wahrgenommen hat. Er erkennt die Wichtigkeit seiner Arbeit und fühlt sich in der Sinnhaftigkeit seiner stupiden Aufgabe bestätigt. „Warum betätige ich den Hebel? Damit der große Mechanismus, der damit verbunden ist, funktionieren kann. Und Klasse - Geld bekomme ich auch noch dafür!"

Fazit: Solange der Gelderwerb das einzige Motiv ist, erscheint die Tätigkeit als mühsame Pflicht. Der Arbeiter erkennt seinen Wert nicht. Es fehlt schlichtweg der Bezug zum Gesamtgefüge. Die Frage nach dem „Warum", „Was steckt dahinter?", stellt den Bezug wieder her und der Mensch erkennt auch abgesehen vom Gelderwerb die Wichtigkeit seiner Arbeit.



Autor: Lydia Therhaag
aktualisiert am 04.Mär.09 um 18:58 Uhr
 

Kommentare  

 
0 #1 Oliver Neumann 2009-03-05 01:20 Und wenn du weist du hast nur noch einen Tag zu leben: Dann kehr um! Zitieren