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Das ursprüngliche Ziel der Google Leute war es (Im Rahmen einer unversitären Arbeit) das Internet zu archivieren. Heute versucht Google über ein meiner Ansicht nach zweifelhaftes Verfahren die Relevanz von Seiten im Internet, den sogenannten "Pagerank", zu bestimmen.

In den Anfangszeiten der Suchmaschinen wurden für die Indexierung und Treffergüte, Schlüsselworte und Beschreibung des Textes verwendet (keywords und description). Da insbesondere im Internet das Geschäft von der Werbung und den Seitenabrufen abhängt, nutzten dies die Betreiber der Sites aus und schrieben in diese Felder Inhalte und Schlagworte, die nichts mehr mit dem Text zu tun haben, der eigentlich auf der Seite steht. Nicht nur die Anbieter der vielgeschmähten Sex- und Erotiksites bedienten sich dieser Technik sondern alle Webmaster versuchten den Suchindex zu bestechen.

Die Anzahl der zu indexierenden Seiten im Internet verdoppelt sich derzeit alle 6 Monate. Auch aus diesem Grund musste ein alternativer Algorithmus erfunden werden, der die Trefferqualität neu bewertet und ein weiteres Sortierungskriterium ermöglicht.

Google und auch andere Suchmaschinenbetreiber, wie Yahoo oder Live Search versuchten dann die Relevanz, über die Anzahl der Links, die auf die zu bewertende Seite (oder Site) verweisen (und über viele andere Verfahren), neu einzustufen.

Und tatsächlich - kurz nach Einführung dieses neuen Verfahrens waren die Treffer auch tatsächlich sehr gut. Man kam auch als Nutzer der Suchmaschinen wieder an relevante Treffer, das heißt man fand das, was man suchte.



Autor: Oliver Neumann
aktualisiert am 07.Jan.09 um 22:52 Uhr
 

Kommentare  

 
+1 #1 lutz 2009-01-07 00:00 Eine interessante und schöne neue Seite des (Internet)Leben s. Was Du zur meinungs- und informationsmar ktbeherrschende n Stellung von "Google" sagst, habe ich - in der Dimension - noch nicht gewusst oder genauer bedacht. Besonders Autoren / Journalisten (wie ich), die inzwischen vorwiegend so recherchieren, wie Du es beschreibst, sollten viel öfter ihre Ergebnisse "quellenkri tisch" überprüfen. Vor Jahren gab es mal diesen wunderbaren Film "Die Fälschung" von Volker Schlöndorff, Hauptrolle: Bruno Ganz, in dem es u. a. um solch manipulierte (Kriegs-)Berichterstatt ung ging. Heutzutage scheint mir diese Gefahr längst in den Alltag eines jeden von uns hinein zu reichen. Zitieren
 
 
0 #2 Oliver Neumann 2009-01-13 23:47 Vielleicht eine interessante Möglichkeit, um Suchergebnisse von unterschiedlich en Suchmaschinen zu erhalten wäre: http://www.apollo7.de/. Hier hat man aber leider wieder das Problem, dass viele Suchmaschinen zum Einen nicht aktuell sind (z.B. Live von Microsoft) oder aber selbst widerum veraltete Suchindexe von Google verwenden. Das Problem ist, aufgrund eines Suchmonopols tatsächlich nicht trivial. Zitieren
 
 
0 #3 Markus Bopp 2009-01-15 23:13 Ja Oliver, ich muss dir bei der Meinung über Google beipflichten. Nicht nur das Google 90% Marktanteil hat, nein, Google speichert bereits jetzt ca. 95% des Wissens ( berichtete im November ein Computer-Zeitung) der gesamten Menschheit!!! Das gibt selbst mir, der eigentlich allem "offen gegenüber steht" zu denken. Was ist, wenn mal jemand auf die Idee kommt dieses Wissen "kriminell" zu nutzen!?!? Es wird ja auch bei Google gespeichert, wer, wann, was gesucht hat!!! Zwar wird als nicht der Nutzer-Name gespeichert, aber die IP-Adresse!!! Ich bin der Überzeugung, da sollte mal der Datenschutz durchgreifen! Anderstherum könnten sich auch die Strafverfolgung sbehörden das Wissen von Google zu nutze machen Zitieren