AutorenImpressumRegistrierungKontaktAGBsHilfeBücher
Home Kultur Literatur Das CERN, der LHC und die Gefahr durch Schwarze Löcher

Das CERN, der LHC und die Gefahr durch Schwarze Löcher

Drucken
Kultur - Literatur
Beitragsseiten
Das CERN, der LHC und die Gefahr durch Schwarze Löcher
Ein Schwarzes Loch könnte unseren Planeten zerstören
Massenzunahme
Alle Seiten


Urknall BuchcoverOffiziellen Angaben zufolge soll das umstrittene Urknall-Experiment nach dem misslungenen Start im Herbst vergangenen Jahres in drei Monaten seine zweite Premiere bekommen. Doch die Kritik an dem Versuch, bei dem absolutes wissenschaftliches Neuland betreten wird, ist größer denn je. So ist zu befürchten, dass bei den Versuchen mit dem „Large Hadron Collider" (LHC) ein kleines Schwarzes Loch entstehen könnte.

Schwarze Löcher sind die Schwerkraftmonster des Universums. In ihrer unmittelbaren Umgebung ist die Gravitation so groß, dass nicht einmal mehr ein Lichtstrahl entweichen könnte. Sie reißen ständig begierig Materie an sich und können bei entsprechender Größe sogar Planeten oder Sterne „verschlucken". Wissenschaftler am CERN schließen die Entstehung eines Schwarzen Lochs selber nicht aus. Allerdings behaupten sie, dass von mikroskopischen kleinen schwarzen Löchern keinerlei Gefahr ausgehe.

Für diese These gibt es zwei unterschiedliche Argumente. Als erstes beruft man sich auf die so genannte Hawking-Strahlung. So hat Stephen Hawking einmal postuliert, dass Schwarze Löcher Strahlung abgeben. Diese soll umso stärker sein, je kleiner die Masse des Schwarzen Loches ist. Das hätte wiederum zur Folge, dass mikroskopisch kleine Schwarze Löcher sehr rasch zerstrahlen. Entscheidender Schönheitsfehler: Es ist reine Theorie - kein Mensch hat die Hawking-Strahlung bisher nachweisen können.



Autor: Oliver Neumann
aktualisiert am 09.Jul.09 um 13:48 Uhr