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Kultur -
Literatur
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Stolz und kühn schreiten wir voran der Kopf ganz leicht - wir haben nichts im Sinn die Zeit ist endlich still gestanden und doch, wie Sand durch Uhren läuft sie Korn für Korn.
Zählen wir die Stunden nicht und nicht die Tage Strahl um Strahl erhitzt die Sonne unsere Stirne Brennt Leere uns im Kopf und Röte auf der Nase Laute Wasser rauschen durch unsere Ohren.
So blinzeln wir mit leicht geöffneten Augen Aufbruchstimmung - lass uns die Welt verändern! Wissend, dass das nicht ginge. Wissend, dass die Zeit - heute nicht empfangsbereit.
Dass Keiner unsere Rufe höre. Dass Antisemitismus in unserem Lande gärt und gärte. Schuld sind immer noch die Anderen. Und trotzdem - Ungeduld sich breiter macht.
So üben wir Verstehen und Verständnis und träumen weiter von dem erwachten Mensch Der mit offenen Augen und einem Lächeln Die Wunder dieser Welt geschaut.
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Autor: Oliver Neumann
aktualisiert am 05.Apr.09 um 06:55 Uhr
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