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Zitat des Tages


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Tag: Einfluss



2009.01.12 12:02:39
Bnei Baruch

Das neue Jahr hat begonnen, und alle sind mit Rückblicken und Vorhersagen beschäftigt. Das heißt, was erwartet uns im kommenden Jahr? Zwei Vorhersagen stehen zu ihrer Auswahl: 

Erste Möglichkeit: Nach Aussagen der Weltbank wird es, trotz Rettungsbemühungen, zu einer Verschärfung der Finanzkrise kommen, wobei deren Höhepunkt in ungefähr sieben Monaten erwartet wird.

Professor Nuriel Rubini, der Wirtschaftsexperte, der die derzeitige Krise vorhergesehen hatte, fasste dies folgendermaßen zusammen: "Die Menschen werden sehr erstaunt sein, in welch schlechtem Zustand sich die USA, als auch die übrige Welt, im Jahre 2009 befinden werden. Wir alle werden Zeugen sein, wie weitere Schwierigkeiten der Kreditrückzahlungen, Bankenzusammenbrüche und Konkurse stattfinden werden. Firmen und Finanzkorporationen werden uns weiterhin schlechte Nachrichten liefern. Die Wall-Street, wie wir sie bisher gekannt haben, existiert nicht mehr."

Die Entlassungswelle wird weiter fortschreiten. Circa 55% aller Firmen rechnen dieses Jahr mit weiteren Entlassungen, im Gegensatz zu nur 7%, die Angestellte einstellen werden. Zusätzlich wird die Kreditkrise die Gewinne der Bauern reduzieren, was zu einer Erhöhung der  Lebensmittelpreise führen wird.

Gefällt ihnen diese Voraussage nicht? Es gibt eine Alternative: Im Jahr 2009 wird es zu einer totalen Veränderung der Welt kommen. Der Egoismus, persönliche Interessen und Geldgier werden durch echte Sorge und gegenseitige Hilfe abgelöst werden. Jeder einzelne wird seine Mitmenschen als Familie empfinden. Wir werden uns ehrlich und mit ganzem Herzen um unsere Mitmenschen kümmern, und in gleicher Weise werden sie es für uns tun. Die Führer der Welt werden sich zu einer Weltregierung vereinigen und dafür sorgen, dass sowohl Bodenschätze als auch die medizinische und soziale Versorgung gleichmäßig verteilt werden.

Hört sich all dies utopisch an? Gemäß der Voraussage der Weisheit der Kabbala ist sowohl die schlimmste als auch die beste Alternative einzig und allein von uns abhängig. Es sieht so aus, als ob die Krise bereits völlig aus den Fugen geraten ist, und selbst die Anführer der Welt nicht mehr wissen, wie sie diesen rollenden Schneeball aufhalten können. Doch es liegt in unser aller Händen - und die Betonung liegt auf unser aller. 

Die Menschheit befindet sich am Anfang einer entscheidenden Entdeckung: dass die gesamte Welt ein globales System darstellt. Wenn wir bisher gedacht haben, es bestehe kein Zusammenhang zwischen unserem Arbeitsplatz oder unserer Bank und weit abgelegenen Ereignissen, so sollten wir nochmals darüber nachdenken. Von nun an sehen wir, aufgrund der Globalisierung, dass wir alle sowohl miteinander verbunden als auch gegenseitig voneinander abhängig sind.

Daher ist es an der Zeit, unsere Einstellung zu ändern. Denn unser egoistisches Denken und die Sorge nur um uns selbst, sind der Grund für diese Krise. Daher kann nur eine Änderung unserer Denkweise zugunsten der Allgemeinheit diese Krise beenden.

Klingt kompliziert? Sicherlich nicht viel komplizierter als Weltwirtschaftsdepression, Arbeitslosigkeit und Hungersnot.

* Der Schlüssel für unser Wohlergehen liegt im Einfluss unserer Umgebung. Wir müssen alle Medien dafür einsetzen, um den Menschen zu erklären, dass wir alle Einzelteile eines geschlossenen Systems sind.

* Unsere Anstrengungen müssen eine Bewusstseinsveränderung herbeiführen. Statt den Einzelnen müssen wir die Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen.

* Jeder Einzelne in unserem menschlichen System sollte begreifen, dass das für ihn allerbeste Finanzsystem das Wohlergehen der Allgemeinheit ist. Wenn die Allgemeinheit verdient, verdient der Einzelne und umgekehrt. 

* Jeder einzelne - vom einfachen Arbeiter bis hin zum großen Tycoon - sollte anfangen, sich selbst zu fragen, wie viel er wirklich benötigt oder worauf er zugunsten der Allgemeinheit verzichten kann, damit es keinem an etwas mangelt. 

Zum Abschluss: "Nicht die Stärksten oder die Intelligentesten sind diejenigen, die überleben, sondern diejenigen, die sich am besten an Veränderungen anpassen können." (Charles Darwin)

Die Welt hat sich verändert und so auch ihre Spielregeln. Im Zeitalter der Globalisierung kann nur eine Gesellschaft, die wie in einer Familie auf gegenseitiger Sorge und Unterstützung aufgebaut ist die Menschheit zu einem vereinigten und gesunden System führen.

Wie wünschen Sie sich denn nun das Jahr 2009?


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