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Zitat des Tages
Bnei Baruch |
Während unserer gesamten Schulzeit lernen wir sehr viel über die Welt um uns: Wir studieren Geschichte, Geographie, Biologie, Chemie, Physik, fremde Sprachen, Musik und so weiter. Durch das Studium all dieser Wissenschaften erfahren wir sehr viel über die Welt. Aber manchmal ertappen wir uns dabei, mehr über einen anderen Aspekt der Realität lernen zu wollen - uns selbst - und aus verschiedenen Gründen ist es sehr schwer, Informationen darüber zu bekommen. Wenn wir also auf einmal mehr darüber erfahren wollen, wer wir sind oder was wir sind, wo fangen wir dann an? Die Weisheit der Kabbala ist eine Wissenschaft, die genau das studiert - unsere wahre Natur. Und natürlich müssen wir, um alles in dieser Welt zu verstehen, erst unsere eigene wahre Natur verstehen. Wenn wir anfangen, mit Hilfe dieser Wissenschaft unsere Natur zu studieren, begreifen wir etwas, das schwer zu akzeptieren ist: alles was wir tun - tun wir für uns selbst. Mit anderen Worten, unser Hauptantrieb jeglicher Handlungen ist der, dass wir als Gegenleistung dafür etwas erhalten wollen. Es spielt nicht wirklich eine Rolle, was das genau ist, solange wir es als etwas betrachten, dass irgendeinen Nutzen hat. Tatsächlich würden wir sogar nicht mal einen Finger anheben, es sei denn, darin befände sich etwas für uns. In der Kabbala wird das „Egoismus" genannt, unsere angeborene Natur. Die Tatsache jedoch, dass wir immer aus dem Ziel des Selbstnutzens handeln, ist nicht immer offensichtlich, denn dieses Ziel kann durch etwas verhüllt werden, was wir als altruistische Handlungen empfinden, wie das Spenden für wohltätige Zwecke, der Aufbau und die Unterstützung von Organisationen, die Gutes tun, und generell „das Richtige tun". Hinter den physischen Handlungen bleibt dennoch die Tatsache bestehen, dass wir diese Dinge nicht tun würden, ohne dass sie uns ein gutes Gefühl zu uns selbst gäben, sogar wenn es ganz wenig ist. Durch wohltätige Spenden und der Hilfe für Benachteiligte zum Beispiel, zieht man sich Vergnügen aus dem Wissen, dass andere die Taten würdigen. Und selbst wenn das anonym geschieht und keiner den „edlen Spender" kennt, fühlt man trotzdem ein inneres Gefühl von Würde und Stolz, weil man etwas für die Welt tut. Das heißt, du leitest trotzdem eine Art von Vergnügen aus der Handlung ab, welche offensichtlich deine Motivation war, es überhaupt erst zu tun. Unsere Absichten korrigieren In der Kabbala wird die Anerkennung unserer wahren Natur, dem Egoismus, „die Erkennung des Bösen" genannt, und es ist nicht so leicht, sich das selbst einzugestehen und zu akzeptieren. Es ist jedoch der erste Schritt auf unserer Reise der Erkenntnis über unser wahres Selbst. Kabbalisten erklären, dass diese Reise einen Prozess der „Korrektur" mit sich bringt, welcher sich auf die Korrektur dieser egoistischen Absicht bezieht, die in uns verwurzelt ist. Wir wurden erschaffen, um Verlangen zu haben und alle unsere Handlungen reflektieren unsere Absicht, Freude durch die Erfüllung dieser Wünsche zu empfangen. Tatsache ist, dass wir unsere Verlangen nicht ändern oder korrigieren können. Jedoch können wir die Absicht des „Empfangens für uns selbst" in „empfangen zum Wohle anderer" ändern. Dass heißt, wir können unsere Verlangen mit der Absicht ihnen zu geben oder zu schenken befriedigen. Das kommt einer Zelle im Körper sehr nahe, die Sauerstoff und Nahrung vom Blut erhält: Sie empfängt das nicht für sich selbst, sondern zum Wohle des ganzen Körpers. Dieser Prozess der Korrektur beginnt mit einem kleinen Funken in uns, der uns drängt, mehr darüber zu erfahren, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir geführt werden. Die Kabbala nennt diesen Funken „den Punkt im Herzen" und erklärt, dass wir damit unsere Reise der Selbstfindung beginnen. Es ist ein Weg, der uns schließlich dahin führt, diesen Punkt in unserem Herzen zu einer Absicht des „Gebens" zu entwickeln. Wenn wir diese Absicht entwickeln, wird sich der Weg der Selbstfindung weiter für uns öffnen, und uns wird die Gelegenheiten für unser weiteres spirituelles Wachstum und Entwicklung gegeben.
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Das neue Jahr hat begonnen, und alle sind mit Rückblicken und Vorhersagen beschäftigt. Das heißt, was erwartet uns im kommenden Jahr? Zwei Vorhersagen stehen zu ihrer Auswahl: Erste Möglichkeit: Nach Aussagen der Weltbank wird es, trotz Rettungsbemühungen, zu einer Verschärfung der Finanzkrise kommen, wobei deren Höhepunkt in ungefähr sieben Monaten erwartet wird. Professor Nuriel Rubini, der Wirtschaftsexperte, der die derzeitige Krise vorhergesehen hatte, fasste dies folgendermaßen zusammen: "Die Menschen werden sehr erstaunt sein, in welch schlechtem Zustand sich die USA, als auch die übrige Welt, im Jahre 2009 befinden werden. Wir alle werden Zeugen sein, wie weitere Schwierigkeiten der Kreditrückzahlungen, Bankenzusammenbrüche und Konkurse stattfinden werden. Firmen und Finanzkorporationen werden uns weiterhin schlechte Nachrichten liefern. Die Wall-Street, wie wir sie bisher gekannt haben, existiert nicht mehr." Die Entlassungswelle wird weiter fortschreiten. Circa 55% aller Firmen rechnen dieses Jahr mit weiteren Entlassungen, im Gegensatz zu nur 7%, die Angestellte einstellen werden. Zusätzlich wird die Kreditkrise die Gewinne der Bauern reduzieren, was zu einer Erhöhung der Lebensmittelpreise führen wird. Gefällt ihnen diese Voraussage nicht? Es gibt eine Alternative: Im Jahr 2009 wird es zu einer totalen Veränderung der Welt kommen. Der Egoismus, persönliche Interessen und Geldgier werden durch echte Sorge und gegenseitige Hilfe abgelöst werden. Jeder einzelne wird seine Mitmenschen als Familie empfinden. Wir werden uns ehrlich und mit ganzem Herzen um unsere Mitmenschen kümmern, und in gleicher Weise werden sie es für uns tun. Die Führer der Welt werden sich zu einer Weltregierung vereinigen und dafür sorgen, dass sowohl Bodenschätze als auch die medizinische und soziale Versorgung gleichmäßig verteilt werden. Hört sich all dies utopisch an? Gemäß der Voraussage der Weisheit der Kabbala ist sowohl die schlimmste als auch die beste Alternative einzig und allein von uns abhängig. Es sieht so aus, als ob die Krise bereits völlig aus den Fugen geraten ist, und selbst die Anführer der Welt nicht mehr wissen, wie sie diesen rollenden Schneeball aufhalten können. Doch es liegt in unser aller Händen - und die Betonung liegt auf unser aller. Die Menschheit befindet sich am Anfang einer entscheidenden Entdeckung: dass die gesamte Welt ein globales System darstellt. Wenn wir bisher gedacht haben, es bestehe kein Zusammenhang zwischen unserem Arbeitsplatz oder unserer Bank und weit abgelegenen Ereignissen, so sollten wir nochmals darüber nachdenken. Von nun an sehen wir, aufgrund der Globalisierung, dass wir alle sowohl miteinander verbunden als auch gegenseitig voneinander abhängig sind. Daher ist es an der Zeit, unsere Einstellung zu ändern. Denn unser egoistisches Denken und die Sorge nur um uns selbst, sind der Grund für diese Krise. Daher kann nur eine Änderung unserer Denkweise zugunsten der Allgemeinheit diese Krise beenden. Klingt kompliziert? Sicherlich nicht viel komplizierter als Weltwirtschaftsdepression, Arbeitslosigkeit und Hungersnot. * Der Schlüssel für unser Wohlergehen liegt im Einfluss unserer Umgebung. Wir müssen alle Medien dafür einsetzen, um den Menschen zu erklären, dass wir alle Einzelteile eines geschlossenen Systems sind. * Unsere Anstrengungen müssen eine Bewusstseinsveränderung herbeiführen. Statt den Einzelnen müssen wir die Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen. * Jeder Einzelne in unserem menschlichen System sollte begreifen, dass das für ihn allerbeste Finanzsystem das Wohlergehen der Allgemeinheit ist. Wenn die Allgemeinheit verdient, verdient der Einzelne und umgekehrt. * Jeder einzelne - vom einfachen Arbeiter bis hin zum großen Tycoon - sollte anfangen, sich selbst zu fragen, wie viel er wirklich benötigt oder worauf er zugunsten der Allgemeinheit verzichten kann, damit es keinem an etwas mangelt. Zum Abschluss: "Nicht die Stärksten oder die Intelligentesten sind diejenigen, die überleben, sondern diejenigen, die sich am besten an Veränderungen anpassen können." (Charles Darwin) Die Welt hat sich verändert und so auch ihre Spielregeln. Im Zeitalter der Globalisierung kann nur eine Gesellschaft, die wie in einer Familie auf gegenseitiger Sorge und Unterstützung aufgebaut ist die Menschheit zu einem vereinigten und gesunden System führen. Wie wünschen Sie sich denn nun das Jahr 2009?
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