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Johanniskraut

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Gesundheit - Heilung


Johanniskraut ist eine ausdauernde, aufrechte, im oberen Teil ästig verzweigte Pflanze mit 20 bis 100 cm hoch wachsendem Stängel. Im Unterschied zu anderen Hypericum-Arten besitzen die Stängel des Johanniskraut zwei Längskanten und im durchscheinenden Licht vielfach perforiert erscheinende Blätter.

 

 

Die goldgelben, unsymmetrischen Blüten fallen durch ihre zahlreichen, langen Staubblätter auf und bilden traubig zusammengesetzte Trugdolden. Beim Zerreiben der frischen Blüten, tritt ein dunkelroter Farbstoff aus. Medizinisch verwendet wird das aus den frischen Blüten gewonnene Johannisöl und die kurz vor der Blüte geernteten und getrockneten Zweigspitzen.

Johanniskraut hilft innerlich bei leichten Depressionen, nervöser Unruhe und Ängsten. Es beeinflusst vor allem die Begleitsymptome einer Depression wie Schlafstörungen, Nervosität usw. positiv und wirkt stimmungsaufhellend, ohne jedoch selbst müde zu machen. Die Wirkung tritt allerdings erst allmählich ein. Bemerkt man nach einer Anwendung von zwei bis vier Wochen keine Besserung, sollte unbedingt ein Arzt zur weiteren Abklärung der Beschwerden aufgesucht werden.

 

Ölige Zubereitungen aus Johanniskraut (Rotöl) werden äußerlich zur Behandlung von leichten Verbrennungen und kleineren Verletzungen eingesetzt. Ebenso wurde das Öl bei Neurodermitis, einer entzündlichen Hauterkrankung, in ersten Untersuchungen positiv getestet. Hyperforin bekämpft offenbar die Entzündung in der Haut und hemmt das Wachstum von bestimmten Bakterien, die bei Betroffenen immer wieder zu Infektionen führen können. Daher gibt es Cremes und Lotionen zur unterstützenden Neurodermitis-Behandlung.

Autor: Lydia Therhaag
aktualisiert am 29.Jan.09 um 11:01 Uhr